Vita

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Aktuelles

NEU: Der Moment der Uraufführung gibt es immer nur einmal und wirkt noch lange nach! Audio- und Videoausschnitt sowie Fotos von unserem sehr schönen und sehr erfolgreichen Musical JUNGLE ADVENTURE kommen nach den Sommerferien in den Nachbericht der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken, auf die Website der Initiative "Rhapsody in School" (auch von der Veranstaltung vom vorigen Jahr), auf meine Website, Ergänzung im Komponistenlexikon. Selbstverständlich kann es zu Wiederholungsaufführungen des Musicals und/oder der uraufgeführten Instrumentalstücke kommen, ist sogar in ersten Reaktionen gewünscht, auch eine Verlagsveröffentlichung ist geplant: "Wir fanden das Stück sehr schön und lustig und kreativ. Die Musik Kompositionen und die Zusammenarbeit war toll. Das sollte man sich öfter anschauen weil das Stück sehr Original ist. Weiter so und viel Erfolg für Sie und Ihre Schwester. (Smiley Sternaugen, Smiley Pulsierendes Herz)! Liebe Grüße und schönen Abend. Annika und Valerie" (Whatsapp). "Schön war's gestern! "Großes Lob" an euch beide!" Christina Theis

NEU: Erwähnung in der Abi-Zeitung 2024 Gymnasium Wendalinum St. Wendel bei Klasse Margret Peter-Conrad. Neuer Rhapsody-Schulklassentermin im Gymnasium Wendalinum 1. Schulhalbjahr 2024/2025 geplant. 

NEU: Kafka-Komposition (GEMA) in Vorbereitung

NEU: 08.-10.12.2024, Kölner Philharmonie UA+Folgeaufführungen Neues Werk für Orchester von York Höller, in: Sinfoniekonzert "ENTFESSELT", mit außerdem Violinkonzert "Genesis" (2020) von Toshio Hosokawa sowie der 7. Sinfonie von L.v. Beethoven

P.S.: Diklusion ist kein behördenrechtlicher Begriff, Diklusion kann man nicht beantragen, nicht feststellen, nicht widersprechen, nicht erwerben.

 

 

 


Aus immer wieder gegebenem Anlass finden Sie hier die aktuelle inklusive Definition der Notenschrift/Notation, die die weltweit verbreitete und verwendete Braille-Blindennotenschrift in ihrer Perzeption/Apperzeption Tastsinn-Ohr/audiotaktil neben Auge-Ohr/audiovisuell mit einschließt: "Notation ist prinzipiell eine vermittels bestimmter Wahrnehmungsmuster gefilterte Reduktion von erklingender Musik auf fixierbare Elemente und aufgrund ihrer Selektivität durch einen unüberwindlichen Abgrund von der Komplexität des Erklingens getrennt." Prof. Dr. phil. habil. Hartmut Möller, Art. ´Notation, I. Einleitung´, in: MGG2 Sachteil 7 (1995), Sp. 275-282, hier 278.


NEU: Bald: Teil 3 blindentechnischer Computerarbeitsplatz unter Portraits

Kurse / Seminare

1988: Theoriekurs bei Herrn Thomas Kitzig, Kreismusikschule St. Wendel
1988, 1992, 1993, 1997, 2000: Teilnahme an den "Saarländischen Blockflötenseminaren" im Rahmen des Saarländischen Sommers/Kulturprogramm
1992: Arbeitswoche in Mauth über philosophische Texte in der Musik (Hermann Hesse, Heinrich Kaminski, Bruno Walter) sowie Besichtigung  der Passauer Domorgel, Klasse Bf-Musik der Bayerischen Landesschule für Blinde, München
1992-1993: Bf-Musik: Besuch der musikalischen Gesprächs- und Diskussionsreihe "Gespräche am Kamin" von Clemens Kühn mit namhaften Musikprofessoren, aktivem Einbezug der Zuhörer, HMT München
1992-1994: Gasthörerin in Theorie- und Analyseseminaren von Clemens Kühn mit aktivem Einbezug, HMT München
1992-1994: Freiabonnement "Jugendkonzerte" im Gasteig München: Backstage-Gespräche mit den Künstlern/Komponisten/Dirigenten, anschließend Werkdiskussion in der Bf-Musik
1994: Vorbereitungskurs Musiktheorie/Gehörbildung, HMT Saarbrücken bei Carl Michael Conrad
1995-1996: Seminarbesuch Bewegungstraining/Pantomime (4 Semester) in der Schauspielabteilung, HMT Saarbrücken
1997-1998: Teilnahme und Mitwirkung an Seminaren Hörstunde "Werke von Komponistinnen" (4 Semester) von Margret Peter-Conrad, HMT Saarbrücken
1995, 1997: Aktive Teilnahme am Meisterkurs für Blockflöte bei Walter van Hauwe im Rahmen der Mettlacher Meisterkurse
1999: Aktive Teilnahme am Orgelmeisterkurs bei Marie-Louise Langlais, Paris
1996-2001: Besuch von Vorträgen, Foren, Workshops beim Festival "Musik im 20. Jahrhundert", SR/ARD
2001-2005: Aktive Teilnahme an den Werkwochen Kirchenmusik im Bistum Trier
Themenwahl: Kinderchorleitung, Orgelimprovisation, Orgelliteratur, Liturgische Orgelchoralvorspiele, NGL-Oratorium ADAM von Gregor Linßen
Seit 2014: Besuch von Festivals neuer Musik, z.B. Witten, Heidelberg, Düsseldorf, Kölner Philharmonie, WDR Funkhaus Wallrafplatz
Nach Themenwahl: Aktive Teilnahmen am Musikschulkongress des VdM
Themenwahl: Behinderung/Inklusion, Komposition/Improvisation, kognitives Lernen, Orff-Instrumentarium
2016-2017: Gasthörerin im WS in der Vorlesung und Übung "Formenkunde" von Manfred Dings mit aktivem Einbezug
29.03.2022: Zoom Online Teilnahme am öffentlichen kostenlosen Composertreff mit York Höller zur Oper "Der Meister und Margarita": aufgrund historischer Bedeutung aufgezeichnet
27. 10.2022: Aktive Teilnahme am Kompositionsseminar von Moritz Eggert, HMT München: -im Zwischensequenzvideo "Kompositionsklasse" der Masterabschlussprüfung der Komponistin Rabea Joachim; weiterer Inhalt: -Gleiches Hörergebnis verschiedener Kompositionswege von Boulez/Cage
09.05.2023: Präsenzteilnahme am Vortrag "KI und Urheberrecht" bei der OMV des DKV, München
10.05.2023: Präsenzteilnahme an der Composers Lounge im Import Export, München, diskursiver Raum für Kunst, Musik und Soziokultur in dem reflektiert, kontextualisiert, gefeiert und gelebt wird: geselliger Austausch und Konzertdarbietungen aller Genres von Song Writing, Instrumentalmusik, über Kunstlied bis Volkstümlich
26.06.2023: Zoom 1. Vernetzungstreffen der Komponistinnen im DKV: "Sichtbar werden. Frauen und Diverse im Kulturbetrieb stärken". Impulsvortrag der Justiziarin des DKV: "Auf dem Weg zu mehr Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion"
07.06.2024 Verbindliche Teilnahme an der digitalen ZOOM-Veranstaltung JaAberUnd - "KI in der Kultur - Heilsbringer oder Dystopie", Deutscher Kulturrat
21.06.2024 Webinar GEMA-Basics des DKV



Kompositionen, Analysen, Werkkommentare, Vorträge, Texte:

1988: Nach längerem Interesse für zeitgenössische  Musik und Komponisten u.a. eigene Komposition  der Sonatine in C-Dur für Klavier im Beethoven-Stil
1994: "Gesprächskonzert":
Werkvorstellung: Hans-Martin Linde, "Music for a Bird"
Leitung/Führung einer Dialog-Analyse, Einbezug der Zuhörer, im Rahmen der Analyselehre von/bei Clemens Kühn;
Veranstaltung der Evangelische Blinden- und Sehbehindertenseelsorge München im Paul-Schneider-Haus Schwabing, Stadtcafé der Diakonie
1994: Kompositionshausaufgabe: Volksliedbearbeitung/Variation "Alle Vögel sind schon da" in Zwölfton-Musik
1994: Werkkommentar (vorgetragen) und Uraufführung:
"M a t t h i a s e k n a H - Versuch einer Orgelkomposition über eine Zwölftonreihe Op. 3", Kapelle der Bayerischen Landesschule für Blinde München, nach der UA in Blindennotenschrift aufgeschrieben
1997-1998: Uraufführung in der Ludwigskirche Saarbrücken zum 50. Geburtstag von Theo Brandmüller:
"Kleines Stück für Bläserensemble"  in ´German-Brass-Besetzung´
Mit Tönen der Langage Communicable von Olivier Messiaen, vor der UA von Blindennotenschrift in Schwarzschrift diktiert
1994: Vortrag über Arnold Schönberg beim Jubiläumskonzert "35 Jahre Quartett Männerchor 1898 Oberthal"
2009: Vortrag über die Blindennotenschrift sowie Einführungen zu Leben und Werk blinder Komponist-innen bei der öffentlichen Blindenveranstaltung "Der kleine Prinz in Blindenschrift", Mia-Münster-Haus St. Wendel, u.a. Sicilienne (Fassung für Klavier und Violine/Fassung für Klavier solo), Blindenlied, Klavierfantasie G-Dur von Maria Theresia von Paradis
Tour de Braille zum 200. Geburtstag von Louis Braille
2018-2019: Werkkommentar (vorgetragen) und Uraufführung im Schloss Morsbroich Leverkusen zum 75. Geburtstag von York Höller:
"Kymbălon", Albumblatt für Klavier und Chime(s), York Höller zum 75. Geburtstag gewidmet, Mit einer Reihengestalt von York Höller
Computernotation, in Veröffentlichung
2019: "Beethovens Locke - Bonn(e) B." für Klavier solo (Computernotation)
Auftragskomposition der Bonner Pianistin Susanne Kessel für ihr internationales Kompositionsprojekt
"250 piano pieces for Beethoven", Bonn 2013-2020
Veröffentlicht in Editions Musica Ferrum, London, Vol. 9:
UA 14.12.2019 - "Offene Tür Dürenstraße 2", Bonn - Susanne Kessel, Klavier;
kurze mündliche Werkeinführung von A. Klein;
Folgeaufführung 21.12.2019 - Augustinum Bonn - Susanne Kessel, Klavier;
kurze mündliche Werkeinführung von A. Klein
-auf Facebook: 10.06.2019: Welcome piano piece Nr. 205
-auf Facebook: Präsentation Veröffentlichung Vol. 9 durch Susanne Kessel, Klavierhaus Klavins, Bonn, 13.03.2020
-auf Facebook:    Tagesporträt Alexandra Klein
Beethoven-Marathon, Tag 205, 24.10.2020
2022: "REFUGIUM" Op. 5 Fünf musikalische Auseinandersetzungen für Violoncello und Klavier I. Frisch gestimmt II. Maienzeit bannet Leid III. Unterhaltung IV. Ein kleines Menuett für Harald Genzmer V. Refugium -Improvisation über ein Gemälde von Hans-Werner Sahm. Komponiert für den Harald-Genzmer-Kompositionswettbewerb Kategorie "Spielmusik", Schwierigkeitsgrad der Komposition: leicht (keine Preisträger ausgezeichnet). Einladung zum Preisträgerkonzert im Großen Saal der HMT München am 27.10.2022.                                                            Noten (Computernotation, Braillenotation) bei der Komponistin. Schriftliches Vorwort mit Werkkommentar. Öffentliche UA in Planung, folgt                                                                                                              
2022: "Der scheidende Sommer" (Heinrich Heine) Op. 6 für Sopran/Mezzosopran/Alt und Klavier. Noten (Computernotation, Braillenotation) bei der Komponistin.
seit Sept 2023: Mitglied im Deutschen Komponist-innenverband (Neue Mitglieder im DKV, S. 81 Zeitschrift com.POSITION Ausgabe 6, auch online auf  der Website des DKV) und der Fachgruppe FEM (ernste und elektroakustische Musik): seit 09. Mai 2023 erfolgreiche Satzungsneufassung für juristische Namensangleichung und juristische Aufgabenangleichung "Einsatz für die Verbreitung des kompositorischen und berufsverwandten Schaffens sowie für Diversität, Gleichstellung und Inklusion"



Kassetten-/CD-Produktionen:

1992: Geistliches Konzert (Kassette)
25. November 1992, Bayerische Landesschule für Blinde München
1993: Geistliches Konzert (Kassette)
24. November 1993, Bayerische Landesschule für Blinde München
2001: "Kunterbuntes Hörvergnügen" (CD) LEICO-8593
Blinden- und Sehbehindertenschule Lebach
2004: NGL-Oratorium ADAM von Gregor Linßen (CD)
Abschlusskonzert der Werkwoche Kirchenmusik, Bistum Trier




Öffentliche Portraitierungen

  im ZDF Infokanal, ZDF heute – in Europa, SR Aktueller Bericht, Paulinus, Saarbrücker Zeitung, Wochenspiegel Saarland, bundessozialpolitische kobinet-Nachrichten,
VdK-Mitgliederzeitung im Internet und VdK-TV,
musikwissenschaftliche Textvita unter:
Alexandra Klein 250 piano pieces for Beethoven.



Preise, Förderungen:

1980: 1. Preis im Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" Blockflöte solo, Altersgruppe bis 7 Jahre, bisher  jüngste Teilnehmerin des Saarlandes
1. Preis im Landeswettbewerb "Jugend musiziert"
1981: 1. Preis im Regional- und Landeswettbewerb "Jugend musiziert" (Blockflöte Duo), Altersgruppe 8-10 Jahre
1985: 2. Preis im Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" Blockflöte solo, Altersgruppe II
1991-1994: Stipendiatin der Stiftung zur Förderung körperbehinderter Hochbegabter, Vaduz/Fürstentum Liechtenstein für Menschen mit Körper- und/oder Sinnesbehinderung und hoher Begabung (intellektuell, sozial, emotional, kognitiv, musisch, künstlerisch, technisch, sprachlich), ideelle und materielle Unterstützung (Gebrauch bestehender Bildungsmöglichkeiten, Erschließung neuer Bildungswege, Zusammenarbeit mit stiftungsähnlichen öffentlichen und privaten Institutionen, Vergabe von einmaligen oder periodischen pekuniären Leistungen), Ziel: Entdeckung, Entwicklung und Förderung von Begabungspotenzialen schwerbehinderter SchülerInnen;
Berufsfachschule für Musik, Bayerische Landesschule für Blinde, München
Seit 2000: Aktives Fördermitglied der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. Marburg
2002-2022: Aktives Mitglied im Verein zur Förderung Blinder & Sehbehinderter Kinder e.V., Lebach
2005-2017: Förderung einzelner sozial benachteiligter Musikschüler durch den Förderverein Blinder & Sehbehinderter Kinder e.V., Lebach
2008: Integrationspreis des Saarlandes 2007 als erste Einzelperson für die selbständige Unterrichtstätigkeit und das Engagement in der Arbeit mit sehenden, sehgeschädigten und mehrfach behinderten Menschen sowie Vorbereitung behinderter wie nicht behinderter Menschen auf den beruflichen Werdegang
2011: Beteiligung am Toleranzpreis der Villa Lessing Saarbrücken für die Gesamtschule Türkismühle-Nohfelden
2018: Sonderpreis des Foto-Wettbewerbs "Straße der Skulpturen - Reloaded" (Kunstzentrum Bosener Mühle). Bericht Saarbrücker Zeitung: Schau: Steine mit Fotos und Geschichte, 14./15.06.2018




Berufspraxis Allgemein (Auswahl):

1991-1994: im Rahmen der Berufsfachschule für Musik der Staatlichen Bayerischen Landesschule für Blinde München:
Chorleitungspraxis in verschiedenen Gemeinden, Öffentliche Konzerte und Gottesdienste mit eigener Chorleitung, Chorgesang, Blockflöte, Klavier, Gesang, Orff-Instrumentarium, Konzertbesuche, musikwissenschaftlich-philosophische Auseinandersetzung, künstlerisch-pädagogische Profilierung, Komponieren/Improvisieren
1994, 2000: Silberhochzeit Eltern und 60. Geburtstag meines Vaters:
Musikalische Mitgestaltungen blinder und sehender Menschen u.a. Trompete, Orgel, Violine, Brandenburgisches Konzert Nr. 4 von J. S. Bach
1997: Registrierungsassistenz für Theo Brandmüller bei seinem Orgelkonzert in der Martinskirche Sindelfingen
Seit 1997: Klavier- und Blockflötenlehrerin im Saarland (selbständiges Unterrichtsverhältnis)
1997-2005: Blockflötenlehrerin in Bliesmengen-Bolchen (selbständiges Unterrichtsverhältnis)
1999-2014: Freiberufliche Lehrkraft (Blockflöte, Klavier) an der Musikschule Obere Saar Kleinblittersdorf
1999-2009: erste blinde Klavierschülerin Sarah Pisek (selbständiges Unterrichtsverhältnis)
2000-2017: selbständige Unterrichtstätigkeit an der Louis-Braille-Schule Lebach,
Klavier-, Blockflöten-, Gesangsunterricht, Orff-Instrumentarium, Heimorgel; vollständige Selbstzahler sowie sozial benachteiligter Kinder, z.T. vom Verein zur Förderung Blinder & Sehbehinderter Kinder e.V. finanziell unterstützt
-Mitwirkung an einer Schul-CD
2000: Mitwirkung beim Patronatsfest der Pfarrgemeinde St. Marien/Urweiler-Leitersweiler:        
Klavierpart bei der Gitarrenmesse von Fridolin Limbacher
2002,  2012: Konzertaufführungen in St. Thomas und Vallendar des Werks "Von guten Mächten" -Fantasia per Organo (1996)- von Thomas Krämer (*1952), Theo Brandmüller gewidmet; sowie mehrmals als Literaturspiel nach dem Tod von Theo Brandmüller in Gemeindegottesdiensten
2005-2019: Lehrkraft an der Musikschule im Landkreis St. Wendel:
Blockflöte, Klavier, behinderte/nicht behinderte SchülerInnen
2006-2016: Organistin der Pfarrei St. Wendel-Urweiler sowie der Pfarreiengemeinschaft St. Wendel, Chormitglied im ökomenischen Taizéchor St. Wendel
Seit 2014: SchülerInnen in der Änne-Meier-Schule Baltersweiler, Förderschule geistige Entwicklung des Landkreises St. Wendel (selbständige Unterrichtstätigkeit: elementares Singen, Orff-Instrumentarium, Blockflöte, Keyboard)
Seit 2014: Wiederaufnahme des Kontaktes mit dem mittlerweile ebenfalls erblindeten Kölner Komponisten York Höller:
Förderung durch und reger Austausch mit dem Kölner Komponisten York Höller (schriftlich, Konzertbesuche, intensive persönlich-thematische Gespräche, Kompositionsstudien, Kompositionstechnik und Werkkommentare, Computernotation
Seit 2015: selbständig freiberufliche C-Kirchenmusikerin, honorierte standesamtliche/kirchliche Hochzeiten, Trauerfeiern, Konzerte, Chorleitungen; bundesweit, mehrfach-/überkonfessionell, Gestaltung nach Wunsch mit Gesang, Liedbegleitung Gesang, Blockflöte, Klavier, Klavierbegleitung
2015: Goldene Hochzeit:
Pfarrkirche Maria Empfängnis Lürrip-Mönchengladbach:
Einstudierung und Leitung des MGV Sängerbund Neuwerk:
"Bitten" (TTBB) von Ludwig van Beethoven
1991-2017: ehrenamtliche musikalische Umrahmungen mit meiner Schwester von politischen Neujahrsempfängen, Festakte, Veranstaltungen des Blinden- und Sehbehindertenvereins für das Saarland e.V.
2018: erste blinde deutsche Organistin im INJA Paris an der Saalorgel Cavaillé-Coll/Gonzalez, Salle de Concert André Marchal




Ansprechpartnerin für Schulen, Studierende, Berufseinsteiger der Themen Blindheit/Musik/Inklusion

2005: Im Rahmen des Kunst- und Kulturwochenendes in Lebach waren in der Fotoausstellung "Die andere Sicht der Welt-Kinder der Louis-Braille-Schule" Bilder meiner musikalischen Arbeit zu sehen
2006-2007: Betreuung der Jahresarbeit der 12. Klasse Waldorfschule Trier "Leben im Dunkeln" von Christina Kolling;
Betreuung des theoretischen Teils sowie des praktischen Teils, Einüben eines vierhändigen Klavierstücks, Primopart Christina Kolling unter der Augenbinde; Christina Kolling erhielt dadurch einen Ausbildungsplatz in einem Optikergeschäft für Sehbehinderte
2007: Durch einen erstellten Zeitungsbericht (dpa) über mich erhält Alexandra Raetzer die Empfehlung/Zulassung für ein Journalismus Studium
2010-2016: -Leitung und Planung von Schulprojektwochen Thema Blindheit Vermittlung, Aufgabenstellung in Schulklassen, Hilfsmittelaustellung, Geschichte und Aufbau der Brailleschrift, Projektaufgabe der Schüler: blindengerechte integrative Umgestaltung eines Gesellschaftsbrettspiels
-Präsentation beim integrativen Familienfest Türkismühle
-regelmäßige Mitbetreuung des Blindenprojekts der AG Begegnungen, Integrations-/Inklusions AG inklusive Berufswahlvorbereitung, politisches Engagement von Frau Anette Fischer, Gemeinschaftsschule Türkismühle
-u.a. auch am Tag der Inklusion, Toleranzpreis der Villa Lessing, Öffentliche Jahresberichte des Inklusionsbeirates der Gesamt-/Gemeinschaftsschule Türkismühle (Internet)
2006-2016: Anfragen diverser Lehrversuchs-Studierender der EMP und Pädagogik von Michael Dartsch u.a.im Bereich Videodokumentation, Hospitation   meiner Unterrichtsstunden,  Violinstunden bekommen, in HfM Saar Erfahrung mitgeteilt in der Stunde "Didaktischer Vertiefungsbereich" bezüglich Instrumentalunterricht mit Blinden
2017: Betreuung der Schauspielstudentin Laura Trapp des Mozarteum Salzburg für die Seminararbeit und praktische Umsetzung/Realisierung des Gedichts "Die Blinde" von Rainer Maria Rilke (Monolog mit Tonband)
2021: Informationserteilung über Reliefgestaltung und Blindenschriften, Anfrage einer Schreinerlehre Azubi bezüglich einer Holzarbeit
2022: Praktische Beratung/Anleitung des fortgeschrittenen blinden Hobbymusikers Herr Roman Alexander Winkler, Hamburg, bezüglich Barrierefreiheit für Blinde bei musescore für das Klavierstück Nocturne op. 27 Nr. 1 von Chopin
seit April 2023: Teammitglied der Initiative "Rhapsody in School": Projektbetreuung Saarland / Deutsche und Internationale Schulen / Inklusion; honoriert




Ausbildung:

  geboren 1972 in St. Wendel/Saarland
Berufsmusikalisches Familienumfeld:
Mutter (Gitarre, Theaterkenntnisse), Vater (Studium Opern- und Liedgesang bei Frau Fugner, Opernsängerin und Pianistin, Konservatorium SB), Patenonkel (B-Kirchenmusiker, Konservatorium SB), Onkel (Erste Violinen Sinfonieorchester Saarbrücken), Cousine (Musiktherapeutin), Cousins (Trompete, Querflöte, Saxophon, Jazz, Bigband), Cousin (Theaterdramaturg), Patentante (Schallplatten, CD´s, Bücher) Schwester (Diplom-Musiklehrerin, EMP)
schon frühe Hausmusik: insbesondere erster Klavierunterricht bei meinem Vater:
u.a. Klavierbegleitung von Schubert- und Beethovenliedern, Oratorien- und Opernarien; später: auch regelmäßiges Musizieren, Auftreten mit meiner Schwester
1976-1978: Musikalische Früherziehung an der Kreismusikschule St. Wendel bei Frau Keßler (Tina&Tobi)
1978-1985: Privater Blockflötenunterricht bei Margit Trost
1982-1985: Privater Klavierunterricht bei Margit Trost
Seit 1980: Öffentliches musikalischen Auftreten
Seit 1982: Regelmäßige Sinfoniekonzert-/Probenbesuche, Werkeinführungen in:
Congresshalle Saarbrücken, Halberg Saarbrücken, Ludwigskirche Saarbrücken, Münchener Gasteig, Kölner Philharmoniker, WDR Wallrafplatz etc.
1985-1991: Blockflötenunterricht an der Kreismusikschule St. Wendel bei Esther Schmitt-Korzilius
1989-1991: Zweijährige Pause wegen Erblindung
1991-1994:

Staatliche Berufsfachschule für Musik der Bayerischen Landesschule    für Blinde München (ehem.; jetzt SBZ Unterschleißheim)
Leiter (damalig): Matthias Hanke, evangelischer A-Kirchenmusiker
dort:
blindentechnische Grundausbildung:
-erlernen der Blindenschrift (Voll- und Kurzschrift)
-Mobilitätstraining und Training in Lebenspraktischen Fertigkeiten    -Ausbildung für die Bedienung einer
blindengerechten Computeranlage
Gleichzeitig 3-jährige Ausbildung an der Staatl. Berufsfachschule für Musik, Einrichtung der Bayerischen Landesschule für Blinde, München, (ehem.; derzeit umgekehrt inklusiv für Blinde und Sehende in Nürnberg); dort: sowohl blinde als auch sehende Lehrkräfte
-Erlernen der Blindennotenschrift bei Matthias Hanke
Folgende Qualifikaton:
-Ausbildung/Abschluss Staatl. Geprüfte Chorleiterin in der Laienmusik bei Matthias Hanke
-Ausbildung/Abschluss Staatl. Geprüfte Sing- und Musikschullehrerin (Blockflötenlehrerin, Klavierlehrerin, Orff-Instrumentarium, Gesang)
-Klavierunterricht bei Matthias Hanke (Oberstufenniveau)
-Chorpraktisches Klavierspiel bei Matthias Hanke
-Blockflötenunterricht bei Ulrich Ludat an der Kreismusikschule St. Wendel, intensivere Beschäftigung mit zeitgenössischer Blockflötenliteratur                                  -Gehörbildung/Musiktheorie bei Rose-Marie Dotzler (ehem. Sedlmayer; blind)
-Ausbildung/Abschluss am Orff-Instrumentarium bei Frau Heide Lorenz (Orff-Schülerin)
-Gesangsunterricht bei Frau Jung
-Allgemeine Unterrichtsmethodik und Lehrversuche bei Matthias Hanke
-künstlerisch-pädagogische/wissenschaftlich-philosophische Beschäftigung mit Musik bei Matthias Hanke und Clemens Kühn
-besonderes Engagement für zeitgenössische Musik, u.a. Aufführen einer eigenen Orgelkomposition
-Mitwirkung an öffentlich zu erwerbenden schulinternen Kassettenproduktionen
-Vorbereitung zur Aufnahmeprüfung an einer Fachakademie, Musikhochschule oder Konservatorium

1994-2000: Studium der Musikerziehung mit dem Hauptfach Blockflöte bei Wolfram Koch an der HMT Saarbrücken;
dort:
-Klavier bei Uwe Brandt
-Musiktheorie bei Margret Peter- Conrad (Schülerin von Diether de la Motte in Wien, kompositorische Musiktheorie); Literatur: Walter Salmen/N.J. (Enjott) Schneider (Hg.): "Der musikalische Satz", Dreischritt: Wissen-Spielen-Schreiben
-Seminare "Werke von Komponistinnen" bei Margret Peter-Conrad
-Komponistin der Kompositionsklasse Theo Brandmüller: Analyse, Komponistentreff, Neue Satzlehre
-Werkanalyse bei Klaus Velten; Literatur:  Uhde/Wieland: "Denken und Spielen", Studien zu einer Theorie der musikalischen Darstellung; Literatur ebenda in Psychologie bei Klaus Jacoby
-Diplomarbeit für die Diplom-Musiklehrerprüfung im Studienbereich Musikerziehung über das Thema: "Aspekte der Musikerziehung bei Blinden und Sehbehinderten" bei Michael Dartsch
2001-2005:

Ausbildung zur C-Kirchenmusikerin (kath.) an der Kirchenmusikschule des Bistums Trier/Bezirk Saarbrücken:
Orgel bei Werner Grothusmann
Fächer: Orgelliteraturspiel/Liturgisches Orgelspiel, Orgelkunde, Liturgik, Gregorianik/Liturgiegesang; u.a. Prüfungsstück Orgelliteratur 2005, Christkönig-Kirche Saarbrücken: "Von guten Mächten" (1996) von Thomas Krämer.
Anerkennung aller anderen Fächer aus meinen anderen vorangehenden Ausbildungen, insbesondere des Hauptfaches Chorleitung der Bf-Musik für Blinde, München:
dort u.a. Prüfungsstück 1993: "Vater, verleih uns Frieden" (1992) von Hans Schmidt-Mannheim;
dirigiert am 25. evangelischen Kirchentag "Nehmt einander an" 1993:
der Komponist Hans Schmidt-Mannheim war beide Male anwesend

Besondere Interessen: Hörbücher/Hörspiele, Kochen, ich mag Tiere und Blumen, Sport (Schwimmen, Tandemfahren, Klettern, Trampolin)
 

DANK:

Mein herzlicher und besonderer Dank gilt meinen Eltern Anneliese und Manfred Klein, die ihr Leben lang meine musikalische Ausbildung positiv gefördert, bezahlt, unterstützt haben und mir bei Auftritten, in glücklichen Momenten und schwierigen Lebensphasen immer zur Seite gestanden haben, ebenso meiner Schwester Esther Klein, die meine musikfachliche Arbeitsassistenz war/ist und mit mir zusammen auftritt. Ebenfalls danke ich meiner Patentante Rosel Scheidt, Onkel Bernhard Scheidt und meinem Patenonkel Helmut Klein, die mich immer mit Noten, CD´s und musikalischen Büchern beschenkt haben, Auftritte ermöglicht haben, sowie ich mit ihrer Unterstützung Orchesterproben und Sinfoniekonzerte erleben durfte.

Alexandra Klein